Was im Vorwege bekannt wurde...

Ab und zu sickerte das eine oder andere Detail in die Öffentlichkeit durch...

KÄRNAN - Die allgemeinen Fakten

  • Achterbahntyp: Hyper-Coaster
  • Bauzeit: über 1 ½ Jahre
  • Vorplanungen: bereits seit 2010
  • Eröffnung: in der Saison 2015, Thematisierung in 2016
  • Es ist die bisher größte Zukunftsinvestition und das mit Abstand größte Projekt in der Geschichte des HANSA-PARKs.
  • Der Hyper-Coaster „KÄRNAN“ erhält einen besonderen Namen und wird eine Geschichte erzählen.
  • Name und Geschichte werden auf das Gesamtkonzept des HANSA-PARKs einzahlen und dazu beitragen, unseren Parknamen zu versinnbildlichen.
  • KÄRNANs vollständiger Name lautet:
    DER SCHWUR DES KÄRNAN – Hüte Dich vor seinem Bann!
  • Die vollständige Geschichte und die Thematisierung werden  2016 erlebbar sein.
  • KÄRNAN wird ein „Family Thrill Ride“ und damit für Familien Herausforderung und Abenteuer zugleich sein.
  • Die konkreten Größen- bzw. Altersvorgaben für KÄRNAN werden vom TÜV Süd noch festgelegt.
  • KÄRNAN wird das Hauptmotiv 2015 sein.
  • KÄRNAN wird thematisierte Züge haben.
  • KÄRNAN erhält zwei Kranbahnen: Eine, um Motor und Getriebe zu Wartungszwecken aus dem Turmfuß herausheben zu können. Eine zweite auf dem Turmdach, um eine Fassadenbefahranlage zu installieren.
  • KÄRNAN verfügt anders als herkömmliche HYPER-COASTER über zwei parallele Wartungslifte.
  • KÄRNAN verfügt im Turm über acht Wartungsgänge auf acht verschiedenen Ebenen mit einer Gesamtlänge von 166 m.
  • KÄRNANs Aufbau der Stahlkonstruktion im Auffahrtsturm ist jetzt im Zeitrafferfilm "KÄRNAN - Die Geschichte geht weiter" zu sehen.
  • KÄRNAN wird einen eigens für ihn komponierten Soundtrack erhalten, der von einem Film- und Symphonieorchester aufgenommen werden wird.
  • KÄRNANs Bann wird beim Einstieg bestimmen, wer wo im Wagen sitzen wird.
  • KÄRNAN wird zwar eine Single Rider Line haben, aber keine Front Row Line.
  • Der TÜV schreibt eine Mindestgröße von 130 cm vor, um mit KÄRNAN mitfahren zu dürfen.
  • Weltneuheit in einer Achterbahn: Erleben Sie im KÄRNAN-Turm einen familienfreundlichen Rückwärtsfreifall.

KÄRNAN - Die Projektbeteiligten

  • Gerechnet wird die neue Fahrattraktion von der Firma Werner Stengel in München, die über besonders große Erfahrung in der Planung von außergewöhnlichen Hyper-Coastern verfügt.
  • Gebaut wird die Attraktion von Firma Gerstlauer in Münsterhausen, die unser volles Vertrauen hat, unsere Vorgaben und Ideen umsetzen zu können.
  • Der TÜV Süd in München ist in die Neuentwicklung eingebunden und wird den Hyper-Coaster abnehmen.

    KÄRNAN - Das Layout

    • KÄRNAN wird ein sogenannter „Signature-Ride“ werden und seine Silhouette wird schon aus der Ferne her sichtbar sein.
    • KÄRNAN erhält ein besonderes, individuelles Layout. Es ist speziell  auf HANSA-PARK zugeschnitten.
    • KÄRNAN wird keinen Schrägaufzug haben, sondern einen Senkrechtaufzug.
    • KÄRNAN wird einen senkrechten ersten Absturz haben.
    • KÄRNANs Streckenverlauf ist seit Mitte Juni 2014 markiert.
    • KÄRNAN wird noch vor dem Aufzug eine Dunkelstrecke durchfahren.
    • KÄRNAN wird noch vor der Ausstiegsposition eine Dunkelstrecke durchfahren.
    • KÄRNAN wird eine Fahrfigur in Form eines Herzes haben.
    • KÄRNAN wird ein Überkopfelement haben.
    • KÄRNANs Überkopfelement wird im Dunkeln stattfinden.
    • KÄRNAN wird Streckenteile aufweisen, in denen er als Terraincoaster relativ flach über dem Boden verläuft.
    • KÄRNANs Schienen werden im Außenbereich grün und im Innenbereich schwarz sein.
    • KÄRNANs erste Schienen wurden im November 2014 in den Turm eingebaut.
    • KÄRNANs Hochfahrfigur soll im März aufgestellt werden.
    • KÄRNANs Bahnhof soll im März errichtet und regendicht werden.

      KÄRNAN - Die Zahlen

      • KÄRNAN wird 16-sitzige Züge mit Schossbügeln haben.
      • Der Turm des KÄRNAN wurde auf Bohrpfählen gegründet, die insgesamt eine Länge von ca. 1,8 Kilometern haben.
      • KÄRNANs Schienenhöhe wird 73 m sein (Lifthill über der Sohle).
      • KÄRNANs Turm wird rund 79 m hoch sein.
      • KÄRNANs Stahlbetonturm wiegt rund 4.800 to.
      • KÄRNANs Streckenlänge wird 1.235 m sein.
      • KÄRNANs erster Drop wird 67 m in die Tiefe führen.
      • KÄRNAN wird außerhalb der Gebäude rund 200 Stützen benötigen.
      • KÄRNANs Höchstgeschwindigkeit wird ca. 127 km/h betragen.
      • KÄRNANs Fahrtdauer wird rund dreieinhalb Minuten betragen.

          KÄRNAN - Die Story

          Die Legende vom Bau des KÄRNAN und der Herkunft des Banns

          Es begab sich in einer unheilvollen, mondlosen Novembernacht, dass der alte König Dänemarks von seinen engsten Vertrauten auf der Jagd erstochen wurde. Ihm folgte sein Sohn Erik auf den Thron, der bei seiner Krönung nur 12 Jahre zählte und fortan über seines Vaters Reich herrschen sollte.

          Seinen Krönungseid und jeden weiteren Schwur seiner Regentschaft leistete Erik „bei allen heiligen Männern“– ved alle hellige mænd, was ihm den Beinamen Erik Menved einbrachte.

          König Erik wuchs in unruhigen Zeiten auf, denn die vogelfreien Mörder seines Vaters überzogen die dänische Küste als Piraten mit Angst und Schrecken und die Küstenbewohner fürchteten um ihr Hab und Gut. Doch der junge König interessierte sich nicht für die Bedürfnisse und Sorgen seines Volkes – stattdessen ließ er sich zu üppigen und prunkvollen Turnieren verleiten und träumte von der Eroberung ferner Länder.

          So leerten sich allmählich die Schatzkammern, denn Erik hatte Gefallen an seinem neuen Lebenswandel gefunden und veranstaltete noch längere und noch prächtigere Turniere als je ein König zuvor. Als das Gold knapp wurde, erhöhte er die Steuern seiner Untertanen und verpfändete Teile seines Königreichs an Adelige anderer Länder.

          Eines Tages brach eine große Hungersnot über Dänemark herein, doch der verschwenderische König weigerte sich die Steuern zu senken. Stattdessen ließ er alle Aufstände niederschlagen und die rebellierenden Bauern vor den Toren der Stadt zur Abschreckung aufhängen. Da wandte sich nun auch der Adel, vereint mit dem Landvolk, gegen den König und es kam zu einer großen Rebellion, die Erik nur mit Hilfe ausländischer Söldnertruppen niederstrecken konnte.

          Statt jedoch seine eigenen Verfehlungen anzuerkennen, sah Erik sich von seinem Volk und den benachbarten Königreichen bedroht. Da ließ er seinen Hofstaat zusammenrufen und verkündete: „Unsere Feinde lauern in den Schatten und jenseits der Grenzen Unseres Königreichs, doch Wir werden für Uns und für Dänemark eine Festung errichten – und sie wird stärker sein als es je eine Festung war, so dass Unsere Feinde sie für alle Zeiten nicht einnehmen und niemals niederreißen werden! Das schwören Wir, bei allen heiligen Männern.“

          Der alte und weise Baumeister am Königshof wurde mit der schier unlösbaren Aufgabe betraut, dem König seine uneinnehmbare Festung zu errichten. So zog er sich für eine lange Zeit in sein Atelier zurück und zeichnete eine gewaltige Festung mit einer mächtigen äußeren Ringmauer, einem Burggraben und einer Zugbrücke, zahlreichen Verteidigungsanlagen und einem Königsturm so groß und mächtig, wie ihn das Land noch nicht gesehen hatte. Im Inneren plante er eine prunkvolle Große Halle für Empfänge, gemütliche Privatgemächer, aber auch geräumige Proviantlager und einen tiefen Brunnen, um die Bewohner im Falle einer Belagerung mit Nahrung und Wasser versorgen zu können. Doch damit nicht genug: Als Nächstes legte der Baumeister ein ausgeklügeltes System von Geheimgängen in den Festungsmauern an und konstruierte eine aufwändige Maschinerie, die der Königsfamilie im Notfall zur Flucht verhelfen würde.

          Unmittelbar nachdem er die Pläne des Baumeisters gesichtet hatte, gab König Erik Menved den Befehl zum Bau des KÄRNAN. Sein Traum unbesiegbar zu werden rückte in greifbare Nähe.

          Der alte Baumeister aber hatte schon viele Könige am Hofe kommen und gehen sehen, gütige wie grausame, doch nie einen, der sein eigenes Wohl so sehr über das seines darbenden Volkes stellte wie König Erik Menved. Während der Festungsbau voranschritt, grübelte der Alte wie er dem Volk Dänemarks helfen konnte ohne seinen Eid zu brechen dem Königreich eine unbezwingbare Festung zu errichten.

          Als er dann eines Abends den König und seine Berater beim Würfelspiel beobachtete, wie sie im Rausch ihre Reichtümer verwetteten, kam dem Baumeister der erleuchtende Gedanke und er eilte hinab in seine Archive. Dort suchte er in den alten Schriften seiner Vorgänger nach einer ganz besonderen Formel, die den Turm beschützen, den König aber für seine Grausamkeit bestrafen und vom Volk fernhalten würde.

          Als nun nach sieben Jahren der Tag gekommen war, an dem der letzte Stein in den Turm gesetzt wurde, trat der Baumeister vor Erik und sprach: „Mein König, der Bau, den ihr befahlt, ist vollendet. Dem Königreich wurde eine wahrscheinlich unbesiegbare Festung, der KÄRNAN gebaut."

          König Erik Menveds Gesicht erstarrte und seine kalten Augen durchbohrten den Baumeister. "Wahrscheinlich unbesiegbar sagst du? Habe ich nicht öffentlich geschworen und dir unter Androhung des Todes befohlen, einen für immer und ewig unbesiegbaren Turm zu errichten?"

          "Ja, mein Herrscher, gewiss, das habt Ihr. Und dieser Bau, mit all seinen Sicherheitsvorkehrungen, ist stärker als es je eine Festung war. Aber dennoch wagte ich es nicht, in Eurer Gegenwart etwas so Gefährliches wie einen Schutzzauber zu erwähnen."

          Erik horchte auf. "Erzähle mir von diesem Schutzzauber den du mit verschwiegst. Würde er den KÄRNAN unbesiegbar machen?"

          "Oh ja, mein König, das würde er. Aber ich muss Euch warnen: Die alten Schriften sind ein riskantes Spiel: Ihre Wirkung ist groß, doch der Preis ist oft noch größer." Dabei zog er aus seinem Beutel eine große Schriftrolle und hielt sie behutsam in den Händen: "Einmal vorgelesen, legt sich ein mächtiger Bann über den Turm, dem all Jene verfallen sollen, die den KÄRNAN angreifen, ihn bedrohen oder sich ihm mit falscher Absicht nähern. Der Bann stürzt sie ins Verderben. Gewiss, mein König, diese Formel würde die Festung wahrhaftig unbesiegbar machen. Doch so ein Schutzzauber muss teuer bezahlt werden!"  

          Gierig entriss König Erik Menved dem weisen alten Baumeister die Schriftrolle. "Bezahlen werde ich dafür. Ich werden die Steuern erhöhen", sagte er und ahnte doch nicht, dass er für die folgenden Worte, betört von der Aussicht auf Macht, einen sehr viel größeren Preis bezahlen würde:
          "Ich will es wagen, bei allen heiligen Männern!“

          Sogleich entrollte er das Pergament und sprach die uralte Schutzformel über den Turm. Da ward es ihm, als würde sich mit jedem Wort ein Teil seines Innersten Selbst von ihm lösen und in die Tiefen des Turms eindringen um dort den Bann zu entfachen.

          Kaum waren die Worte verklungen, da schien der König um Jahrzehnte gealtert, die Haut faltig und grau, sein Blick fahrig und leer.

          Wenig später verstarb König Erik Menved. Seinen Schwur jedoch hatte er erfüllt und dem Königreich eine unbesiegbare Festung hinterlassen.

          Die Baukunst der Festung und die Macht des Banns schützten den KÄRNAN fortan vor allen Angriffen und Gefahren. Kein Heer konnte ihn bezwingen, kein Feind konnte ihn einnehmen und alle, die es versuchten, wurden ins Verderben gestürzt.

          Der König aber, durch die List des Baumeisters für ewig in den KÄRNAN verbannt um diesen zu beschützen, wird nur durch einen Akt der Güte, wie er ihn zu Lebzeiten nie vollbrachte, Erlösung erfahren können.